Integrationshaus eröffnet

Integrationshaus eröffnet

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Quelle: Deutschsprachiger Nachrichtendienst der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Ungarn (ELKU)
Am 9. Mai fand im Mária-Mandák-Gemeindehaus der Josephstäder Evangelischen Kirchengemeinde (Budapest) die Eröffnung des "Integrationshauses" der Evangelischen Diakonie statt - eine Beratungsstelle für Flüchtlinge und Einwanderer. Das Integrationsbüro der Evangelischen Diakonie will mit Sozialarbeit, Gemeinschaftsprogrammen, Veranstaltungen und Sprachkursen den nach Ungarn gekommenen Menschen bei der Integration helfen.

Diakoniebischof Dr. Tamás Fabiny betonte in seiner Eröffnungsrede über die Bibelstelle, in der die Jünger Jesus nach seinem Wohnsitz fragen, den Willkommenscharakter des Hauses und die Aufgabe, den Ankommenden bei der Integration zu helfen und zu zeigen, wie man in Ungarn zurecht kommen kann. Dazu gehöre auch, die ungarische Kultur und Sprache kennen zu lernen und sich wohl zu fühlen: "Diejenigen, die an Ungarn interessiert sind oder Hilfe suchen, oder selbst nicht genau wissen, was sie suchen, mögen hier bei uns erfahren und erleben können, dass sie eingeladen sind" - sagte der Bischof und fügte hinzu, dass es im Integrationshaus Mitarbeiter geben werde, die Beratungen durchführen, Essen ausgeben, die Sprache unterrichten, Gemeinschaftsprogramme organisieren und Rechtshilfe für alle ermöglichen würden, die kommen; damit diese nicht verloren gingen oder in noch größere Gefahr gerieten, sondern sich sicher fühlen könnten. 

"Wir fragen niemanden nach der Religion - ob Muslim oder Christ. Wenn jemand schlicht in Schwierigkeiten gerät, werden wir helfen. Ich weiß, dass in diesem Land und auch in unserer Kirche nicht jeder diese Idee teilt. Aber auch zu Jesu Zeiten teilte nicht jeder seine 8 Offenheit und Zugewandtheit. Dennoch passte er sich nicht der Mehrheit an und nahm die Herausforderung an, und ich denke, auch wir sollten diesen Weg Jesu gehen..." - sagte der Bischof. 

Die Leiterin der Diakonieabteilung der Landeskirche Annamária Buda dankte der EvangelischLutherischen Kirche in Ungarn, dem Lutherischen Weltbund und dem Diakonischen Werk Bayern für die finanzielle und methodische Unterstützung beim Aufbau der Institution. Sie erinnerte auch daran, wie im letzten Sommer vielen Flüchtlingen Anfangshilfe geleistet werden konnte und bedankte sich bei den Mitarbeitenden und Helfenden für ihre Unterstützung. Als Ehrengäste nahmen bei der Eröffnung Deborah Moss und Jon Hoisaeter vom Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen teil. Letzterer, Maltas Vertreter beim UNCHR, lobte die Schaffung des Büros und dankte unserer Kirche.

- Artikel und Fotos von Horváth-Bolla Zsuzsanna, übersetzt aus dem Ungarischen und gekürzt

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